Unsere Angebote
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Autorenlesung, Seminare & Workshops
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Lieder und Lesungen mit CAFE ROOIBOS & Fritz Blanz
“von Heidelberg bis Budapest…
…von Hamburg bis in den Chiemgau”
Autorenlesungen
Inhalt
In einer Lesung wird jeweils ein Angebot behandelt, um den Themen entsprechenden Raum zu geben.
Die Themen werden dem Bedarf vor Ort angepasst.
Dauer
Eine Lesung dauert 90 Minuten
45 Minuten Lesung
45 Minuten Gespräch und Diskussion
Buchverkauf mit Widmung des Autors möglich
Fritz Blanz
Miteinander als Chance
Konvivenzgemeinschaften und Gemeinwesendiakonie
Neukirchener Verlag
297 Seiten - EUR 26,00
ISBN 978-3-7615-6878-1 Print
ISBN 978-3-7615-6879-8 eBook
Angebote der Lesungen
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Das Thema setzt sich mit den Armutslagen in unserem Land auseinander und zeigt die historische Kontinuität auf. Armut ist nicht nur ein finanzielles Problem, sondern wirkt sich auf Gesundheit, soziale Teilhabe und Bildung aus. Vor allem aber wird der Umgang mit Armut in unserer Gesellschaft thematisiert, die Diffamierung von Menschen in Armutslagen durch politische Vertreter*innen und gesellschaftliche Gruppen. Ein wichtiges Thema das zu solidarischem Handeln aufruft und reichlich Stoff für anschließende Diskussionen bietet.
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Kirche ist immer Kirche für andere, so drückte es Bonhoeffer aus. Sie muss sich als dienende Kirche verstehen. Desgleichen ist die Kirche stets zusammen mit anderen zu denken, nicht elitär, aber partnerschaftlich, dialogisch. Und drittens ist Kirche nach Auffassung des Autors immer ökumenisch, denn das befähigt sie zum fairen Diskurs mit Andersdenkenden. Mit diesen drei Grundentscheidungen distanziert sich die Lesung von einem rückwärtsgewandtem Kirchendenken und malt Bilder von einer Kirche der Zukunft.
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Am 20. Juni 2026 jährt sich der Weltflüchtlingstag zum 25igsten Mal. Doch die Geschichte der Flucht geht zurück bis in die Antike und zeigt ein Dilemma über tausende von Jahren auf.
Flucht und Migration lässt sich nicht verhindern, auch wenn uns die Politik das Gegenteil weismachen will. Vielmehr ist es notwendig, sich sinnvoll und kreativ mit der Tatsache aueinanderzusetzen. Neben theologischem Hintergrund lässt der Abend Raum für Erfahrungsaustausch und Diskussionen über Lösungsansätze. Doch vorsicht: Es gibt sie nicht, die geniale Lösung! Es ist eher der Weg der kleinen Schritte, des stetig neuen Gestalten eines Miteinanders in Vielfalt.
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Das Thema knüpft an die Rolle der Kirche an. Kirche ist Teil des Gemeinwesens und damit eine der Player*innen. Der Begriff Gemeinwesen-Diakonie weist darauf hin, dass Kirche sich im Dienst für die Gemeinschaft versteht, nicht herrschend sondern dienend. Sie hat Stärken, allen voran die Diakonie, die sie zum Wohl aller einsetzen kann und soll. Damit trägt sie den Konvivenzgedanken in das Gemeinwesen vor Ort.
Der Abend bietet die Chance, einen kritischen Blick auf die eigene Gemeinde und Diakonie zu werfen.
Seminare und Workshops
Inhalt
Workshops und Seminare können als themenbezogene Vortragsabende angefragt werden.
Zurzeit werden 3 Veranstaltungsformen mit unterschiedlicher Tiefe und Dauer angeboten:
Wochenende (7 Einheiten)
Vertieftes Seminar (12 Einheiten)
Seminarabende (10 Einheiten)
Dauer
Jede Einheit beträgt 90 Minuten
Einheiten der Seminare/Workshops
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Den Konvivenzgedanken kann man in urchristlichen Gemeinden, eigentlich schon in den Botschaften der sozialkritischen Propheten entdecken. Eine Blüte erlebte er im Andalusien des frühen Mittelalters. In der Reformationsgeschichte beeinflusst er die bürgerliche Sozialgesetzgebung norddeutscher Städte.
Im 20. und 21. Jahrhundert erlebt er eine Renaissance, an der sich unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen beteiligen. Namen wie Ivan Illich, Paulo Freire, Theo Sundermeier, Adloff/Leggewie oder Tony Addy kommen hier zu Wort. Das Einführungsseminar vermittelt einen historischen Blick und lässt schon schemenhaft die ersten Merkmale erkennen.
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Welches Bild von unseren Mitmenschen haben wir? Und wie beeinflusst es unser Verhalten gegenüber anderen? Unser Bild vom Menschen beeinflusst maßgeblich unsere Begegnungen.
Neben Martin Buber und Remo H. Largo (Das passende Leben) soll auch der ganz persönliche Austausch Platz haben.
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Die sieben Merkmale von Konvivenz sind bereits eine Vorschau auf die Trilogie “Symposion Convivencia”. Sie sind das Kernstück in der Konvivenzdebatte. Spannend ist die Frage: Gelingt es mit den sieben Merkmalen, eine Gesellschaft der Zukunft zu bauen? Oder anders gefragt: Sind die sieben Merkmale Tagtraum, Utopie oder Vision … oder beginnende Realität?
Das Thema lässt genügend Raum für einen kritischen Diskurs.
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Nackte bekleiden ist viel mehr als Kleidersamlungen. Kranke begleiten ist mehr als medinzinische und ärztliche Versorgung. Durstige Tränken und Hunrige speisen geht weit über Tafeln und Suppenküchen hinaus. Letzlich geht es um Gerechtigkeit und Teilhabe. Der erste Seminarteil formuliert Ansprüche, die für das gesamte Gemeinwesen gelten.
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Es geht weiter mit Teil II. Jetzt widmen wir uns Themen, die in der Gesellschaft entweder kontrovers diskutiert oder verschwiegen werden. Da ist die Migration, die unter dem Motto “Fremde beherbergen” für Zündstoff sorgt.
Ganz aus dem Blick sind dagegen die Straftäter. Früher oder später müssen sie wieder Teil unserer Gesellschaft werden. Wollen wir das und kann das gelingen?
Und schließlich treffen wir auf Mitmenschen, die dem Tod nahe sind. Sterben und Tod behandeln wir am liebsten als Tabuthema, obwohl es fester Bestandteil unseres Lebens ist.
Für alle drei Themenblöcke gilt: Wir müssen uns damit auseinandersetzen.
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Jetzt wird es noch praktischer. An Beispielen aus dem Alltag soll das Konvivenzmodell hinterfragt werden. Die Teilnehmer*innen selbst bringen ihre eigene Praxis mit. Ein Schema soll es ermöglichen, die Kunst und Praxis konvivialen Lebens zu testen. Dazu steht ein Modell zur Verfügung.
Ein Experiment, aus dem wir alle lernen können - Referent und Teilnhemer*innen.
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Wie schon erwähnt: Die Kirche spielt ihre Rolle in der Gesellschaft. Doch diese wird sie nicht alleine definieren. Da mischen noch andere gesellschaftliche Gruppen kräftig mit.
Dennoch ist es sinnvoll, eine selbstbestimmte Rolle zu definieren, bevor andere das tun. Der Abend orientiert sich an den Ideen Dietrich Bonhoeffers, der von einer Kirche für und mit andere(n) sprach.
Neben der dienenden und partizipativen Kirche kommt ein dritter Gedanke hinzu: Die ökumenische Kirche. Sie ist geprägt von der Fähigkeit, einen konstruktiven Dialog mit Andersdenkenden zu führen und hat bei jedem Streit den Versöhnungsgedanken mitgedacht.
Zielgruppe sind vor allem Hauptberufliche und Ehrenamtliche in Kirche und Gemeinwesen.
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Eigentlich gibt es jetzt nichts mehr hinzuzufügen. Wer allerdings mehrere Seminareinheiten hinter sich hat, ist eingeladen, die Konvivenzdiskussion noch einmal zu reflektieren.
Der letzte Abend eignet sich nur, wenn zuvor mindestens drei bis vier Seminare besucht wurden. Wer zum Beispiel mehrere Themenblöcke an einem Wochenende oder einer Abendreihe besuchte, der/die soll die wesentlichen Punkte noch einmal zusammengefasst bekommen.
Und selbstverständlich braucht der Referent ein Feedback, bevor er Irrwege beschreitet.
Lieder und Lesungen
mit CAFÉ ROOIBOS & Fritz Blanz
Die zuvor benannten Inhalte spiegeln sich auch in ‘Lieder und Lesungen’ wider. Doch jetzt ist die Musik ein wesentliches Element. Café Rooibos mit Dagmar als Sängerin und Thorsten an der Gitarre bieten eine abgestimmte Auswahl an bekannten Liedern und eigenen Kompositionen. Die Texte der Lesungen sind auf die Lieder abgestimmt. Erfahrungsgemäß sind die Abende eine gute Mischung aus Genuss und Nachdenklichkeit.
Das Musikduo Café Rooibos - Dagmar Brandt & Thorsten Franke- und Autor Fritz Blanz suchen nach Antworten und sind überzeugt: Ein besseres Zusammenleben ist möglich.
Dagmar Brandt
Dagmar Brandt (Sängerin & Gesangspädagogin) möchte mit ihrem Gesang die Menschen berühren und zum Nachdenken bringen. Dies u.a. mit Liedern von John Lennon, Ragn Bone Man und Reinhardt Mey. Und auch eigene Stücke bringt „Café Rooibos“ mit. Sie handeln von der Suche nach Sinn und dem Ringen um gutes Leben.
Fritz Blanz
Fritz Blanz ergänzt die Lieder mit Texten aus seinem Buch „Miteinander als Chance“ und dem neuen Werk „Symposion Convivencia“. Ihn beschäftigen visionäre Denker, wie Ernst Bloch (Prinzip Hoffnung), Martin Buber (Ich und Du) oder Hartmut Rosa (Resonanzen). In Beziehung und Verantwortung, Würde und Vertrauen sowie Offenheit und Versöhnung sieht er sieht er Bausteine für ein nachhaltiges gutes Miteinander. Die Ideen versucht er in die alltägliche Praxis zu deuten.
Thorsten Franke
Begleitet wird Dagmar von Thorsten Franke an der Gitarre. Er arbeitet als Diakon und stellvertretender
Leiter einer Fachakademie für Heilpädagogik und will eine würdevolle Sicht auf die Menschen vermitteln, wie wir sie alle brauchen. Seine Wurzeln als Diakon prägen ihn dabei. Sie weiten den Blick für Menschen, die von der Gesellschaft allzu oft übersehen werden.
Videos auf Youtube findest du HIER
Gregor Breuninger
… gibt mit Cajon, Congas und Percussion den Takt vor. Als jüngstes Mitglied hat er die Band doch ganz gut im Griff und alle folgen seiner Rhythmik. Wenn die Zuschauer in Bewegung geraten und am liebsten mittanzen würden, dann blüht er auf.
Friedl Schroeter
… bringt mit Gitarre und vor allem seinem Saxophon die besondere Note in die Gruppe. Manchmal ist er kaum zu bremsen, wenn die Musik sich mit ihm auf den Weg macht. Jazziges (ˈʤɛsɪç’) Feeling, eine kräftige Portion Freiheit und gerne einmal den Rahmen sprengen, das gehört zu seinem Verständnis von guter Musik.
Fritz Blanz
… ist der Letzte, der noch übrig bleibt. Wer aber die Texte davor und an anderen Stellen der Homepage verfolgt, weiß genug über ihn.
Er verstärkt die besinnlichen Zwischentöne und lässt mit seinen Texten die Lieder nachklingen.
Lieder und Lesung
mit der Band “Rostlos” und Fritz Blanz
Die Band “Rostlos” spielt Lieder zu den Themen Friede, Gerechtigkeit und Demokratie. Verstärkt werden die Liedinterpretationen von Fritz Blanz, der Texte aus seinen Büchern dazwischen streut.
Sie ergeben unmissverständlich ein Plädoyer für die Vielfalt des Lebens.
Mit Gitarren, Sax, Piano, Akkordeon und Percussion lässt “Rostlos” die Schätze von Liedermachern erklingen. Sie geben ihnen mit entrosteten Arrangements das Zeug, auch in Zukunft Wegweiser zu sein.
Elias D. Bolo
… überzeugt mit Gesang und Gitarre. Seine tiefsinnigen Lieder fesseln durch die Klarheit der Sprache, egal ob Interpretationen von Reinhard Mey, Konstantin Wecker oder eigene Kompositionen. Er beeindruckt das Publikum an Musikabenden oder auf dem Bardentreffen, so dass man reflexartig stehen bleibt.
Martin Rösch
… der Ruhestandsbruder spielt mehrere Instrumente, vor allem aber Keyboard und seit jüngster Zeit auch Akkordeon oder wie sonst auch das Handbalg-Musikinstrument heißen mag. Auch ihm ist der Gesang eigen und er lässt sich nicht lumpen, wenn es um das texten neuer Lieder geht. Zudem tragen die Musikarrangements seine Handschrift - natürlich im Zusammenspiel mit den anderen Musikern.

