Konvivenz?

Was verstehe ich unter

In der KONVIVENZ-Diskussion suche ich nach Wegen für eine gute Gemeinschaft. Das gilt für die Zweierbeziehung ebenso, wie für Familien, soziale Gruppen oder Gesellschaften.

Da sind zum einen die Werte. Meines Erachtens reichen drei Grundwerte für ein gutes Miteinander.

Zweitens brauchen wir Handlungsansätze für die Praxis.

Und drittens gibt es Charakterzüge, mit denen ich KONVIVENZ definiere. Sie können sich je nach philosophischem Zugang unterscheiden. 

(mehr findet ihr im unten stehenden Schaubild zu dem Merkmalen von Konvivenz)

Merkmale von Konvivenz

Tony Addy, Sozialpfarrer aus Manchester leitete zusammen mit Janka Adameova vom tschechischen Institut Interdiac in Cesky Tessin, den Konvivenzprozesss. Innerhalb von 14 Jahren erarbeiteten sie 25 Merkmale, die Tony in der Broschüre ‚Marks of Conviviality‘ veröffentlichte.

Auf dieser Basis formuliert Fritz Blanz 7 Merkmale von Konvivenz, wie wir sie im Schaubild sehen.

Die Triologie SYMPOSION CONVIVENCIA setzt sich damit ausführlich auseinander

26 Delegierte aus 14 Ländern Europas treffen sich von 2011 bis 2023 zu jährlichen Konsultationen von Finnland bis Ungarn, von England bis in der Ukraine. Den Treffen voraus geht ein Besuch in Gemeinden, Sozialorganisationen und Initiativen an den Begegnungsorten. Dort sammeln sie Praxisefahrungen für die anschließende Konsultation. Es ist die Suche nach Merkmalen für konviviale Gemeinschaften.

Die Konvivenzgruppe vertritt die Kirche und Diakonie ihrer Heimatländer.  Die Mitglieder arbeiten mit Menschen in der Migration, Wohnungslosen, Straßenkindern, Arbeitslosen, queeren Jugendlichen, Roma-Communities,  alten Menschen, im Gemeinwesen oder für Brot für die Welt. Damit bringen sie den Reichtum ihrer Arbeitswelt in die Konvivenzdiskussion ein und stellen zu jedem Thema konkrete Praxisbezüge her. 

Die Konvivenzgruppe